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hallo richard. unser dialogisches verfahren möchte ich eröffnen mit einem provokanten zitat, das mich am heutigen tage angesprochen hat. dieses mag als ein erster impuls dienen. ich freue mich aber in erster linie auf eine rege diskussion mit dir und auf den austausch unserer ganz persönlichen ideen und gedanken.

"jesus ist kein kastrat, kein bleicher ministrant mit mittelscheitel, der nur gedämpft spricht und jeder konfrontation aus dem weg geht und sich schließlich selbst das leben nimmt, weil er keinen ausweg mehr sieht. er ist von anderem zuschnitt."

aus: john eldredge: der ungezähmte mann. auf dem weg zu einer neuen männlichkeit, nashville/tennessee 2001, s.51.

3.12.06 12:34


jesus der integrierte mann

Hallöchen Joachim, scheint ja zu funktionieren... Wer also ist dieser Jesus? Er ist kein Weichei, kein Warmduscher, kein Muttersöhnchen. Er ist aber auch nicht gewalttätig, unterdrückt andere Menschen und will mächtig sein. Männer erleben sich heute als schwach: - Sie haben sich aus ihrer Mutterbeziehung noch nicht gelöst und können deshalb keine gesunde Beziehung zu ihrer Partnerin aufbauen. - Sie wollen geliebt werden und geben Verantwortung und Führung ab. Damit zerstören sie Länder, Unternehmen und Familien. - Sie können ihre Schwäche nicht zugeben und flüchten sich in Gewalt und Kontrolle. Mit ihrer Ohnmacht, Verletzung und Gefühlen haben sie nicht gelernt umzugehen. - Sie aber den Kontakt zu sich selbst verloren und haben damit keinen Schlüssel um mit anderen, den Tieren, den Pflanzen, ja mit dem ganzen Universum in Kontakt zu kommen.
3.12.06 17:48


hallo richard. vielen dank für deinen einstieg in unser blogprojekt. mögen deine steilen thesen uns auf unserem gemeinsamen weg begleiten. für mich stellt sich die frage, wie maskuline predigt aussehen kann, die in entsprechender hinsicht verändert und bewegt. auch in unseren kirchen begegnen wir ja dem typus des von dir sogenannten "schwachen mannes". meine frage wäre darüberhinaus: was treibt solche männer in unsere gottesdienste und gemeinden und wie können wir ihre positive männliche kraft und spiritualität entdecken und ihnen zu einem entsprechenden wandlungsprozess verhelfen? dass dies nicht alleine durch männliches predigen geschehen kann, liegt meines erachtens auf der hand, aber noch einmal: wie sollte und kann maskuline predigt einen solchen entwicklungsprozess initiieren und fördern? ich habe dazu bereits einige thesen formuliert, mit denen ich dich bald konfrontieren möchte und hoffe auf einen gedeihlichen und am ende fruchtbringenden dialog.
4.12.06 13:15





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